Erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation – …hören Sie zu und handeln Sie dann!

Erfolgreiche Mitarbeiterfuehrung und Mitarbeitermotivation - Hoeren Sie aufmerksam zu und handeln Sie dann - Detlef FroehlichZuhören ist ein Basiselement, das Sie für eine erfolgreiche Mitarbeiterführung beherrschen müssen. Ihre Mitarbeiter sind Menschen, sie haben Sorgen, sie haben Nöte und oftmals können Sie sich auch hilfreich in den Arbeitsalltag einbringen.

Mitarbeiterführung bedeutet auch Mitarbeiterachtung

Jeder Mitarbeiter hat seine ganz individuelle Funktion im Unternehmen und ob gewünscht oder nicht, entwickelt er demzufolge auch eine eigene Meinung. Als Führungskraft sollten Sie die Ansicht Ihres Mitarbeiters nie unterschätzen. Möglicherweise kann er Fortschritte bewirken, von denen Sie beide profitieren. Schmettern Sie Ideen und Denkansätze Ihrer Mitarbeiter nie von vorne herein ab, sondern hören Sie aufmerksam zu, lassen Sie sich neue Ideen erklären und überlegen Sie dann, ob etwas davon umsetzbar ist. Mitarbeiter fühlen sich in ihrem Arbeitsverhältnis deutlich wohler, wenn Sie das Gefühl haben, dass die Führungskraft ihre Belange ernst nimmt und sich tatsächlich damit auseinander setzt. Auch wenn eine Ablehnung erfolgt, haben Sie durch Ihr Zuhören erreicht, dass sich Ihr Mitarbeiter ernst genommen und respektiert fühlt. Vertrauen ist eine sinnvolle Basis bei der Mitarbeiterführung. Dies setzt aber auch voraus, dass Sie wirklich auf Ihre Mitarbeiter eingehen.

Feedback und Besprechungen sind wichtige Mittel

Wenn ein neues Projekt im Raum steht oder eine Arbeit erfolgreich beendet wurde, sollten Sie sich die Zeit für ein Gespräch mit den beteiligten Mitarbeitern nehmen. Hat Ihnen die geleistete Arbeit gut gefallen, scheuen Sie sich nicht, dies auch Ihren Mitarbeitern zu sagen. Lob und Anerkennung sind zwei sehr wichtige Schritte, auf dem Weg zu motivierten Mitarbeitern. Auch sollten Sie den Mitarbeitern die Möglichkeit geben, ihre eigene Meinung zu einer Arbeit oder einem Projekt zu äußern, möglicherweise auch Ängste und Sorgen im Bezug darauf zu äußern. Nehmen Sie alle Anregungen und Äußerungen Ihrer Mitarbeiter ernst, gehen Sie darauf ein und signalisieren Sie Bereitschaft, sich damit auseinanderzusetzen. Viele Mitarbeiter sind gerade bei längeren Projekten zwischendurch unsicher und sehnen sich insgeheim nach einem Feedback. Vielleicht trauen Sie sich nicht zu Ihnen zu kommen, da sie nicht ahnungslos wirken möchten. Ein kurzes Feedback zwischendurch, eine Nachfrage, ob der Mitarbeiter mit seinen Aufgaben zurecht kommt, ist hilfreich und erleichtert Ihnen die Mitarbeiterführung.

Zeigen Sie Verständnis für ernste Situationen

Bei einem längeren Arbeitsverhältnis kann es mitunter vorkommen, dass Sie auch schlechte, private Zeiten Ihres Mitarbeiters miterleben. Die Mitarbeiterführung beinhaltet, dass Sie auch in diesen Situationen für Ihre Mitarbeiter da sind. Natürlich können Sie nicht auf alle Befindlichkeiten Rücksicht nehmen und Urlaubstage für Kindergeburtstage und Hilfestellungen bei kleinen Unpässlichkeiten unreflektiert gewähren. Wendet sich ein Mitarbeiter hingegen mit einem ernsten, familiären oder privaten Problem an Sie, sollten Sie nicht abblocken, sondern zuhören und möglicherweise dabei helfen, eine Lösung zu finden. Es gibt Situationen, die sich durchaus negativ auf die Arbeitsleistung eines Mitarbeiters auswirken können, wenn sich dieser dann vertrauensvoll an Sie wendet, haben Sie die Möglichkeit, sich als verständnisvoller und hilfreicher Vorgesetzter zu erweisen.

Probleme innerhalb des Unternehmenes

Allem Teamwork zum Trotz, kann es immer wieder zu Reibereien unter Ihren Mitarbeitern kommen, bei denen Sie plötzlich als Schiedsrichter fungieren müssen. Als objektive Führungsperson, sollten Sie sich zunächst ein klares Bild über die Situation machen und dann Schritt für Schritt für eine Deeskalation sorgen. Haben zwei Mitarbeiter Unstimmigkeiten untereinander und sucht einer von beiden Hilfe bei Ihnen, sollten Sie keinesfalls vorschnell urteilen und den anderen beteiligten Mitarbeitern bei Ihrer Entscheidung benachteiligen. Es ist von hoher Wichtigkeit, dass Sie beide Parteien zu einem Konflikt hören und dass unbeteiligte Mitarbeiter nicht mit in die Situation gezogen werden. Erhitzte Gemüter neigen dazu, sich gegenseitig zu hart zu behandeln. Es liegt in Ihrer Verantwortung, hier für eine schnelle Linderung der Streitigkeiten zu sorgen, um das Unternehmensklima nicht zu gefährden.

Detlef Fröhlich
Erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation

 

 

Erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation – …sagen Sie deutlich, was Sie erwarten!

Erfolgreiche Mitarbeiterfuehrung und Mitarbeitermotivation - Sagen Sie deutlich, was Sie erwarten - Detlef FroehlichArbeit erledigt sich nicht von selbst und Ihre Mitarbeiter können nicht einschätzen was Sie erwarten, wenn Sie es Ihnen nicht eindeutig sagen. Mit schwammigen Informationen, ungenauen Aussagen und fehlenden Aufgaben, sorgen Sie für fehlende Motivation. Was sich negativ aufs Unternehmensklima auswirken kann.

Gute Mitarbeiterführung macht den Chef fast überflüssig

In einem idealen Unternehmen können Sie als Chef zwei Monate Urlaub machen und Ihre Mitarbeiter leiten das Unternehmen genauso zuverlässig, wie Sie selbst. Um ein solches Verhältnis zu Ihren Mitarbeitern zu erreichen, müssen Sie klar äußern, was Sie erwarten. Selbst ein Topmitarbeiter kann nur gute Leistungen bringen, wenn er feste Aufgaben hat und diese regelmäßig erhält. Jeder Mitarbeiter hat ein anderes Spezialgebiet. Vermeiden Sie unkonkrete Ansagen und eine fehlende Verteilung der Aufgaben, denn damit sorgen Sie für Verwirrung. Auch das Verhältnis der Mitarbeiter untereinander ist wichtig. Daher sollten Sie Konkurrenzsituationen so weit es geht vermeiden. Sorgen Sie dafür, dass jeder Mitarbeiter seinen Aufgabenbereich kennt und keine Angst haben muss, dass ein anderer Kollege plötzlich bevorzugt wird. Damit nehmen Sie den inneren Druck von Ihren Mitarbeitern.

Aufgaben müssen klar deklariert sein

Wenn Sie einen Mitarbeiter mit einer Aufgabe betrauen, muss dieser genau wissen, was Sie von ihm erwarten, sonst kann es zu ungewünschten Arbeitsergebnissen kommen. Nur wenn Sie vorab genau festlegen, wie das Arbeitsergebnis aussehen soll, werden Sie auch das gewünschte Resultat erhalten. Nehmen Sie sich Zeit für Ihren Mitarbeiter. Wenn er Fragen hat, sollten Sie diese nach Möglichkeit exakt beantworten können. Bevor Sie eine Aufgabe an jemand anderen weitergeben, müssen Sie sich daher selbst damit auseinandersetzen. Dies ist die Basis für eine erfolgreiche Mitarbeiterführung. Sehr hilfreich sind Checklisten, auf denen Sie klar festhalten können, welche Arbeitsschritte Sie erwarten und welches Ergebnis Sie vorliegen haben möchten.

Generelle Regeln erleichtern die Zusammenarbeit

In jedem Unternehmen müssen Regeln vorherrschen, sonst entwickelt jeder Mitarbeiter eine Eigendynamik und es kann zu Unstimmigkeiten im Bereich der Mitarbeiterführung kommen. Wie diese Regeln festgelegt sind, liegt natürlich auch an Ihren Wünschen, doch eine Absprache mit dem Team erweist sich oft als förderlich. Die Grundregeln Ihres Aufgabenbereiches sollten jedem Mitarbeiter klar sein. Wenn Sie z.B. weniger Wert auf Pünktlichkeit, dafür aber verstärkt Wert auf die Bereitschaft zu Überstunden legen, sollten Sie dieses auch ganz klar formulieren. Sie können von Ihren Mitarbeitern nur dann Topleistungen erwarten, wenn der ganze Bereich in einem guten System läuft und jedes Zahnrädchen quasi ins andere übergreift. Im Idealfall halten Sie Ihre Mitarbeiter dazu an, mit den Kollegen ein zielorientiertes Team zu bilden. Denn auf diese Weise wird der hohe Informations- und Aufagbendruck von Ihnen genommen und es entwickelt sich ein entspanntes, aber respektvolles Verhältnis.

Belohnungen fördern den Tatendrang

Sie erwarten von Ihren Mitarbeitern gute Leistungen. Ihre Mitarbeiter erwarten oder wünschen sich dafür Anerkennung, Lob und eine faire Bezahlung. Großzügigkeit ist eine große Hilfe bei einer guten Mitarbeiterführung. Übertreiben Sie es nicht damit, aber knausern Sie auch nicht. Für Sonderleistungen sollten Sie sich erkenntlich zeigen, denn damit erhöhen Sie die Bereitschaft zu Überstunden oder auch wichtigen Zusatzarbeiten. Auch die Förderung Ihrer Mitarbeiter ist wichtig. Stellen Sie klar in Aussicht was Sie erwarten und unter welchen Voraussetzungen Sie bereit dazu sind, Ihren Mitarbeitern die Chance auf Fortbildungen, Aufstiege oder Gehaltserhöhungen zu gewähren. Gesteckte Ziele sind ein hilfreiches Mittel zur Motivation. Wenn Mitarbeiter wissen, dass Sie für eine bestimmte Leistung, eine bestimmte Belohnung erhalten, sind Sie oftmals deutlich engagierter bei der Sache.

Detlef Fröhlich
Erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation

 

 

Erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation – …behandeln Sie Ihre Mitarbeiter als Menschen

Erfolgreiche Mitarbeiterfuehrung und Mitarbeitermotivation - behandeln Sie Ihre Mitarbeiter als Menschen - Detlef FroehlichIhr Mitarbeiter ist nicht Ihr Sklave, sondern eine unverzichtbare Ergänzung Ihres Aufgabenbereiches. Genau dies sollten Sie ihm immer vermitteln, denn wenn sich Mitarbeiter im Unternehmen nicht wohlfühlen, sinkt die Motivation zu herausragender Arbeit.

Mitarbeiterführung auf einem Level

Natürlich haben Sie die verantwortlichere Position, wenn Sie als Führungskraft tätig sind, doch ohne Ihre Mitarbeiter würde Ihr Bereich erheblich langsamer und schlechter laufen. Versuchen Sie daher stets, Ihren Mitarbeitern auf Augenhöhe zu begegnen. Überheblichkeit wirkt abschreckend und sorgt für ein schlechtes Verhältnis. In vielen Unternehmen ist es bereits zur Mode geworden, dass Mitarbeiter Ihren Vorgesetzten mit dem Vornamen ansprechen, um ein harmonischeres Klima zu schaffen. Ob Sie sich dafür entscheiden, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Beide Praktiken bieten Vor- und Nachteile. Grundsätzlich sind aber nur Sie in der Position, Ihren Mitarbeitern, bei Wunsch, das Du anzubieten. Sie sollten allerdings in diesem Bereich alle Mitarbeiter gleich behandeln. Es könnte zu Diskrepanzen führen, wenn Sie nur einen Teil Ihrer Mitarbeiter duzen.

Gemeinsame Entscheidungen fördern das Teamwork

Es gibt Entscheidungen in einem Unternehmen, die nur von Führungskräften getroffen werden können. Hier können Ihnen Ihre Mitarbeiter nicht helfen. Doch es stehen oftmals auch andere Entscheidungen an, bei denen Sie Ihre Qualitäten im Bereich Mitarbeiterführung beweisen können. Geht es beispielsweise um die Umgestaltung der Arbeitsräume, Veränderungen die alle Mitarbeiter betreffen oder ähnliches, schaffen gemeinsame Entscheidungen eine Vertrauensbasis. Wenn Sie Ihre Mitarbeiter nach ihrer Meinung fragen, sorgen Sie für ein positives Gefühl und signalisieren gleichzeitig, dass Ihnen die Denkweise Ihrer Mitarbeiter wichtig ist. Überlegen Sie daher vorher, welche Entscheidung wirklich nur von Ihnen getroffen werden kann und in welchem Bereich die Mitarbeiter möglicherweise sogar eher von Ihrer Entscheidung betroffen sind, als der Rest des Unternehmenes.

Umgang mit Fehlern im Bereich Mitarbeiterführung

In jedem Unternehmen kann es zu Fehlern kommen. Davor sind weder Ihre Mitarbeiter, noch Sie geschützt. Wenn es passiert ist, sollten Sie nicht überreagieren und auch nicht handeln, bevor das gesamte Ausmaß des Fehlers klar ist. Hüten Sie sich davor, einen einzelnen Mitarbeiter vor der gesamten Belegschaft zur Rechenschaft zu ziehen. Damit schüren Sie Misstrauen, Angst und Abneigung gegen Sie! Um eine erfolgreiche Mitarbeiterführung zu gewährleisten ist es besser, die betroffenen Mitarbeiter zu einem Gespräch unter vier Augen zu rufen und in aller Ruhe über die Konsequenzen des Fehlers zu sprechen. Wenn Sie wütend sind, versuchen Sie zunächst selbst zur Ruhe zu kommen, bevor Sie Ihren Mitarbeiter zu sich rufen. Ein Gespräch auf aggressiver Basis ist weder für Sie, noch für Ihren Mitarbeiter förderlich. Vergessen Sie nie, dass auch Sie nicht unfehlbar sind. Auch wenn Ihnen die Mitarbeiterführung obliegt. Und dass Fehler jedem Menschen passieren können.

Richtiger Umgang mit Informationen

Ab und an gibt es in Unternehmen Veränderungen, von denen einige Mitarbeiter mitunter auch negativ betroffen sind. In einem solchen Fall sollten Sie sich davor hüten, Informationen mit einigen Mitarbeitern zu teilen, andere aber davon auszuschließen. Erfolgreiche Mitarbeiterführung beinhaltet auch, dass Sie alle Ihre Mitarbeitern gleich behandeln. Ob in der Bank, einem Familienunternehmen oder einem Autohaus. Der Flurfunk funktioniert überall ausgezeichnet und es ist für Mitarbeiter sehr demotivierend, wenn sie relevante Informationen in der Teeküche erfahren, statt direkt von ihrem Vorgesetzten. Wenn es eine wichtige Veränderung zu verkünden gibt, sollten Sie rechtzeitig das Gespräch mit allen betroffenen Mitarbeitern suchen, sie darüber informieren und für Fragen offen sein. Dies ist umso wichtiger, wenn es sich um negative Veränderungen handelt. Wenn Sie sich hier vor einer Aussprache drücken, wird das Gerede unterhalb der Mitarbeiter stattfinden, was für eine negative Grundstimmung sorgen kann. Wenn Sie ehrlich und menschlich auf Ihre Mitarbeiter zugehen und auch Probleme nicht verschweigen, sorgen Sie auf diese Weise für den Aufbau eines Vertrauensverhältnisses.

Dass Sie nur für einen bestimmten Personenkreis und vertrauliche zu behandelnde Informationen verschwiegen behandeln, versteht sich von selbst und steht einem offenen Umgang mit offen Ihren Mitarbeitern zu kommunizierenden Themen nicht entgegen.

Detlef Fröhlich
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Erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation – …benutzen Sie Ihren gesunden Menschenverstand

Erfolgreiche Mitarbeiterfuehrung und Mitarbeitermotivation - benutzen Sie Ihren gesunden Menschenverstand - Detlef FroehlichWer keine Führungspersönlichkeit ist, wird seine Mitarbeiter niemals motivieren können? Solche Thesen verängstigen Chefs regelmäßig.

Dabei ist der gesunde Menschenverstand meist ausreichend, um die eigenen Mitarbeiter bei Laune zu halten und eine erfolgreiche Mitarbeiterführung zu praktizieren.

Mitarbeiterführung ist nicht immer einfach

Als Vorgesetzter sind Sie in einer Position, die Ihnen hin und wieder auch einmal den Unmut Ihrer Mitarbeiter einbringen wird. Sie müssen täglich Entscheidungen treffen, die Ihnen sicherlich nicht immer leicht fallen. Möglicherweise werden Ihre Mitarbeiter diese Entscheidungen nicht tragen, hätten sich anders entschieden und sind daher unzufrieden. Aber das darf Ihre Mitarbeiterführung nicht beeinträchtigen. Stehen Sie klar zu Ihren Entscheidungen und versuchen Sie, Ihren Mitarbeitern Ihre Position zu vermitteln. Rechtfertigen müssen Sie Sich allerdings nicht. Als Vorgesetzter fallen manche Entscheidungen eben ausschließlich in Ihr Kompetenzfeld und das muss von Ihren Mitarbeitern respektiert werden. Selbst wenn Sie im Nachhinein bereuen, eine bestimmte Entscheidung getroffen zu haben. Haben Sie einen Fehler gemacht, dann stehen Sie dazu.

Ein Verhältnis der Gegenseitigkeit

Sie sind in einer besseren Position als Ihr Mitarbeiter, denn Sie sind der Chef und Sie haben klare Vorstellungen, welche Richtung Ihr Kompetenzbereich einschlagen soll. Doch Ihre Mitarbeiter sind nicht Ihre willenlosen Sklaven, sondern im besten Fall Ihr größtes Potential.

Damit Sie als Führungskraft respektiert und ernst genommen werden, müssen Sie die Richtung klar vorgeben, Ihrem Mitarbeiter aber auch signalisieren, dass Sie ihn und seine Arbeitskraft schätzen. Schwierigkeiten sollten bei der Mitarbeiterführung nie auf die lange Bank geschoben, sondern besprochen und im Idealfall beseitigt werden, denn nur so ist ein unbelastetes Zusammenarbeiten möglich.

Fühlen Sie Sich in Ihre Mitarbeiter hinein

Vielleicht sind Sie schon lange in einer Führungsposition, beherrschen die Mitarbeiterführung und wissen selbst nicht oder nicht mehr, wie es sich anfühlt unter einer anderen Person zu arbeiten. Versuchen Sie Ihre Fantasie zu benutzen und sich in Ihre Mitarbeiter hineinzufühlen. Was wären Ihre Kriterien, die einen guten Chef für Sie ausmachen würden? Ein altes Sprichwort besagte schon vor Jahrhunderten, dass ein Mensch immer so handeln sollte, wie er es sich von anderen wünscht. Mit dieser Grundregel wird die Mitarbeiterführung deutlich einfacher für Sie. Besonders wichtig ist es für Ihre Mitarbeiter, dass Sie sich nicht permanent auf eine höhere Stufe stellen, denn Sie sind auf Ihre Mitarbeiter ebenso angewiesen, wie Ihre Mitarbeiter auf Sie.

Großzügigkeit zahlt sich doppelt aus

Was sind die erfreulichen Situationen in Ihrer Position und im Bereich der Mitarbeiterführung? Ein erfolgreicher Geschäftsabschluss? Ein Kompliment für Ihre Arbeit? Ihren Mitarbeitern geht es ähnlich. Gute Leistung will belohnt werden und auch Ihre Mitarbeiter freuen sich über ein ernst gemeintes Kompliment. Auch beim Gehalt sollten Sie nicht zu knauserig sein, denn Geiz zahlt sich bei der Mitarbeiterführung nicht aus. Erhalten Ihre Mitarbeiter ein angemessenes Gehalt, wirkt sich dies auch positiv auf die generelle Motivation aus. Schmettern Sie deshalb Anfragen nach einer Gehaltserhöhung nie von Anfang an ab, sondern lassen Sie Sich darlegen, warum es aus Sicht des Mitarbeiters erforderlich wäre, dass sein Gehalt erhöht wird. Wenn Sie Sich für eine Ablehnung entscheiden, erklären Sie dem Mitarbeiter Ihre Gründe dafür und halten Sie immer die Option offen, dass es zu einem späteren Zeitpunkt zur Erhöhung kommen kann. Nennen Sie dabei nachvollziehbare Kriterien für eine mögliche Gehaltserhöhung. Erarbeiten Sie im Bedarfsfall gemeinsam mit dem Mitarbeiter einen Fahrplan zur Zielerreichung und unterstützen Sie ihn bei der Umsetzung. Gehaltsgespräche sollten immer auf Augenhöhe geführt werden. Fühlt sich der Mitarbeiter wie ein lästiger Bittsteller, wird er künftig eher mit den Kollegen tratschen, als sich vertrauensvoll an Sie zu wenden und Ihnen zur Seite stehen.

Detlef Fröhlich
Erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation

 

 

Erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation – …wie Sie langsam lernenden Mitarbeitern helfen

Erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation - Wie Sie langsam lernenden Mitarbeitern helfenDie überwiegende Mehrzahl der Mitarbeiter vermag es, Anweisungen von Führungskräften in die Praxis umzusetzen. Doch bei einigen scheint das nicht so recht zu funktionieren. Nicht selten vermuten Vorgesetzte dahinter Unaufmerksamkeit, Unlust oder bewusste Provokation. Doch es kann auch eine ganz andere Ursache vorliegen. Ihr Mitarbeiter ist ein Langsamlerner.

Trotz aller Bemühungen ist es langsam lernenden Mitarbeitern häufig nicht möglich, theoretische Informationen in praktisches Handeln zu übertragen. Selbst dann nicht, wenn sie die erhaltenen Anweisung im Wortlaut oder Wortsinn korrekt wiederholen können.
Neben permanenten Wiederholungen können Sie Langsamlernern besonders durch gehirngerecht aufbereitete Informationen helfen. Sehr gut eigenen sich dafür zum Beispiel Bilder, bebilderter Ablaufpläne oder Sequenzen aus Lehrfilmen.

Erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation ist unter anderem dadurch gekennzeichnet, dass Führungskräfte ihre Mitarbeiter dort abholen, wo sie sich gerade befinden, und Ihnen die Unterstützung zuteil werden lassen, um sie auf eine neue Qualitätsstufe zu begleiten.

Detlef Fröhlich
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Erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation – Teamarbeit vs. Einzelarbeit

Erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation - Teamarbeit vs. Einzelarbeit - Detlef FröhlichDer Teamarbeit eilt der Ruf voraus, der Einzelarbeit deutlich überlegen zu sein und deutliche bessere Ergebnisse zu ermöglichen. Ob dem tatsächlich so ist, beleuchtet dieser Beitrag.

Das große Lob auf die Teamarbeit

Teamarbeit wird mit flachen Hierarchien, kurzen Kommunikations- und Entscheidungswegen, einer Potenzierung der Kompetenzen, schnelleren Lösungen, starker Motivation und Arbeit an der Aufgabe gleichgesetzt.

Die Brandmarkung der Einzelarbeit

Die Einzelarbeit hängt hingegen das Stigma hierarchischer Strukturen, verminderter Leistungsfähigkeit und –bereitschaft, persönlichen Eitelkeiten, Unproduktivität und Einzelgängertum an.

…aber ist das wirklich so?!

Wer so pauschalisiert, wird in der Praxis recht schnell merken, dass das Leben leider nicht ganz so einfach ist.

Es gibt sowohl für die Team- als auch für die Einzelarbeit gute Gründe, die für sie sprechen, aber ebenso Gründe, die gegen sie sprechen.

5 Fragen, die Sie sich stellen sollten

Bevor Sie sich für die eine oder andere Variante entscheiden, sollten Sie fünf Bereiche kritisch hinterfragen. Bedenken Sie dabei auch, dass neben dem zu erzielen Einzelergebnis auch immer die langfristigen Auswirkungen auf den Erfolg Ihrer Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation sowie die Gesamtproduktivität Ihrer Mitarbeiter eine Rolle spielen können und sollten.

Ist Teamarbeit wirklich erforderlich?

Nicht jede Arbeit, jeder Lösungsprozess und nicht jeder Mitarbeiter lässt sich so einfach einer der beiden Kategorien zuweisen.

Sie sollten sich daher vor der Entscheidung u. a. überlegen, ob

  • das Projekt unbedingt von einem Team übernommen werden muss oder nicht auch von einem einzelnen Mitarbeiter erledigt werden kann
  • der Teamaufwand in einem angemessenen Verhältnis zum angestrebten Ergebnis steht
  • Ihnen die zeitlichen, personellen und materiellen Ressourcen für eine Teamarbeit zur Verfügung stehen
  • das Projekt einer sehr vertrauensvollen und sehr verschwiegenen Zusammenarbeit bedarf
  • wirklich die Fach- und Sachkompetenz mehrerer Mitarbeiter erforderlich ist
  • den Ihnen zur Verfügung stehenden Mitarbeiter eher die Einzel- oder Teamarbeit liegt und wie sie ihre Stärken am besten einbringen können
  • Ihre Mitarbeiter tatsächlich in einem Team zusammenarbeiten können und wollen – …und sie auch zusammenpassen
  • die Teamarbeit wesentlicher Bestandteil eines gemeinsamen Entwicklungs- bzw. Veränderungsprozesses ist, an dem daher möglichst viele Mitarbeiter frühzeitig eingebunden sein sollten

Potenzieren sich die Kompetenzen wirklich?

Im Team sollen die einzelnen Mitglieder ihre speziellen Kompetenzen und ihr Spezialwissen einbringen, miteinander verzahnen und dadurch potenzieren.

Zu bedenken ist jedoch, dass der wertvolle Betrag des Einzelnen möglicherweise nicht deutlich hervortritt und die wichtige persönliche Anerkennung nicht erfolgt. Und das kann sehr nachhaltige Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl und die Leistungsbereitschaft einzelner Teammitglieder und in der Folge auch auf das gesamte Team haben.

Um hier wirksam vorzubeugen, sollten Sie regelmäßig und angemessen die Beiträge der einzelnen Teammitglieder dem gesamten Team transparent machen und entsprechend anerkennen.

Liefern Teams wirklich schnellere Lösungen?

Scheinbar bieten flache Hierarchien, räumliche Nähe und kurze Kommunikationswege die idealen Voraussetzungen für schnelle Lösungen.

Tatsächlich bedarf die Teamarbeit jedoch oft gewissen personellen, organisatorischen und zeitlichen Vorläufen sowie zeitintensiven engen und regelmäßigen Abstimmungen. Die von den Teammitgliedern aufzuliefernden Einzelergebnisse werden im Regelfall nicht zeitgleich zu erbringen sein, so dass auf der einen Seite hoher Termindruck und auf der anderen Seiten unproduktive Leerlaufzeiten entstehen können. Der Ausfall von Teammitgliedern kann zu erheblichen zeitlichen Verzögerungen führen.

Teams sind daher oft langsam.

Desto besser eine Teamarbeit bereits im Vorfeld geplant, strukturiert, vorbereitet und trainiert wird, desto schneller und leistungsfähiger wird Ihr Team arbeiten können. In der praktischen Arbeit sollte das Team möglichst viel Verantwortung selbst tragen und innerhalb bestimmter Zeit-, Budget-, Qualitäts- und Zielvorgaben seine Arbeit selbst gestalten können.

Der Vorgesetzte sollte sich auf eine beratende Funktion beschränken. Erst wenn für ihn erkennbar wird, dass das Team allein nicht weiterkommt, das Ziel aus den Augen verliert oder anderweitig seine Hilfe erforderlich ist oder gewünscht wird, sollte er eingreifen.

Sind Teams wirklich immer motivierter?

Teamarbeit kann sehr positive Auswirkungen auf die Mitarbeiter, die Mitarbeiterführung und die Mitarbeitermotivation haben.

In Teams lernen sich die Mitarbeiter besser kennen, unterstützen sich gegenseitig, haben gemeinsam Spaß und hierarchische und soziale Unterschiede treten in den Hintergrund. Positive Effekte, die auch nach dem Abschluss  der Teamarbeit mit in den Arbeitsalltag einfließen und die Zusammenarbeit deutlich verbessern können.

Die geläufige Abkürzung für TEAM: „Toll Ein Anderer Macht’s“, weißt recht deutlich auf ein Problemfeld der Teamarbeit hin. Sich nämlich zu Lasten anderer Teammitglieder aus der Aufgabenerledigung und Verantwortung zu stehlen und eine gute Zeit zu genießen.

Durch klare Aufgabezuteilung, Zuweisung von (Teil-)Verantwortlichkeiten und geeignete Kontrollmechanismen können Sie derartigem Faulenzertum gut vorbeugen bzw. schnell Einhalt gebieten.

Kann die Aufgabe im Mittelpunkt stehen?

Nicht jede Personenkonstellation ist für eine Teamarbeit geeignet. Persönliche Befindlichkeiten, Eitelkeiten, Personen- und Abteilungsegoismen, schwellende Konflikte, Antipathien, Desinteresse und vieles mehr können eine Teamarbeit erschweren, wenn nicht sogar unmöglich machen.

Sie sollten daher niemanden zur Zusammenarbeit mit anderen zwingen, wenn diese nicht miteinander können. Werfen Sie deshalb nicht nur einen nüchternen Blick auf fachlichen die Kompetenzen. Für den Erfolg des Teams spielen persönliche Sympathien häufig die bedeutendere Rolle.

Seien Sie flexibel in Ihrem Vorgehen

Teamarbeit ist kein Selbstzweck, sondern sie steht und fällt mit ihren Mitgliedern. Berücksichtigen im gebotenen Maß die fachlichen Notwendigkeiten, Aufwand, Zweck und Nutzen sowie die Bedürfnisse, Fähigkeiten und Fertigkeit Ihrer Mitarbeiter. Und entscheiden Sie sich dann für die Einzel- oder Teamarbeit.

Erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation zeichnet sich nicht durch standardisierte Verfahren, sondern durch dem Einzelfall und den beteiligten Mitarbeitern angepasste Vorgehensweisen aus.

Detlef Fröhlich
Erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation

 

Erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation – Mitarbeitergespräche richtig vorbereiten

Erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation - Mitarbeitergespräche richtig vorbereiten - Detlef FröhlichIn den meisten Unternehmen sind Mitarbeitergespräche ein- oder zweimal pro Jahr vorgesehen. Von Vorgesetzten und Mitarbeitern werden sie jedoch nur allzu oft als lästige Pflicht angesehen. Einige fürchten sich sogar regelrecht davor.

 Mitarbeitergespräche als große Chance für eine
erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation

Neben den aus aktuellen Anlässen geführten Mitarbeitergesprächen bieten Jahres- oder Halbjahresgespräche jedoch eine gute Möglichkeit, sich in Ruhe offen und ehrlich auszutauschen, gemeinsam Bilanz zu ziehen und nach vorne zu blicken.

Gegenseitiges Feedback

Der Mitarbeiter erhält eine Einschätzung seiner Leistungen und die Führungskraft eine Rückmeldung über ihr Führungsverhalten und ihre Führungskompetenzen.

Beide können sich über Ihre Ziele, Wünsche und Bedürfnisse austauschen, Schwachstellen erkennen und Lösungswege erörtern.

 Vertrauen verbessern

Mitarbeitergespräche geben zudem wertvolle Informationen zum Arbeitsumfeld und Betriebsklima, dienen der gemeinsamen Zielvereinbarung und können das Vertrauen, die Zusammenarbeit und die Mitarbeitermotivation verbessern.

Gut vorbereiten

Als Führungskraft sollten Sie Ihrem Mitarbeiter ca. 1-2 Wochen vor dem Mitarbeitergespräch Ort und Zeit mitteilen.

Vordergründig sollten im Gespräch die Bilanz der Leistungen und der gemeinsamen Zusammenarbeit sowie die weitere berufliche Entwicklung stehen.

Konflikte auslagern

Für die Erörterung von Konflikten und anderer Probleme sollten Sie zweckmäßigerweise einen gesonderten Termin ansetzen. Mitarbeitergespräche sollten auch nicht dazu genutzt werden, um angestauten Ärger aufzuarbeiten.

Sich im Vorfeld wichtige Frage beantworten

Lassen Sie die Leistungen des Mitarbeiters im Vorfeld noch einmal Revue passieren. Welche Ergebnisse hat er erzielt? Hat er die Erwartungen und Ziele erfüllt? Wie hat er sich entwickelt?

Welche Ziele sollen in der Zukunft gemeinsam realisiert werden? Welche Prioritäten sind zu setzen? Welche Wünsche und Bedürfnisse hat Ihr Mitarbeiter und wie können Sie ihn dabei unterstützen? Wie können Sie Ihren Mitarbeiter motivieren?

Hören Sie zu und bleiben sie gelassen

Führen Sie bei Mitarbeitergesprächen bitte keine Monologe. Geben Sie Ihrem Mitarbeiter die faire Chance, sich auch einzubringen und Ihnen ihrerseits ein Feedback zu geben.

Sehe Sie es Ihrem Mitarbeiter nach, wenn er sich dabei vielleicht ein wenig unbeholfen oder sehr direkt ausdrückt oder sogar ein wenig persönlich wird. Solange bestimmte Grenzen gewahrt bleiben und Sie offene und ehrliche Kritik annehmen können und wollen, hören Sie aufmerksam zu. Ihr Mitarbeiter gibt Ihnen die Möglichkeit, sich auch einmal selbst kritisch zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Das erwarten Sie doch sicherlich auch von Ihrem Mitarbeiter…

Nehmen Sie sich Zeit und zeigen Sie Wertschätzung

Nehmen Sie sich für das Mitarbeitergespräch mindestens eine Stunde Zeit und sorgen Sie für eine angenehme und ungestörte Atmosphäre.

Stellen Sie das Telefon ab oder leiten Sie eingehende Anrufe um. Schließen Sie die Tür, beugen Sie Unterbrechungen vor und widmen Sie sich ausschließlich Ihrem Mitarbeiter. Ein Ausdruck der Wertschätzung.

Ein frisch gebrühter Kaffee, ein paar Kaltgetränke und ein paar Kekse auf dem Tisch haben auch noch nie geschadet.

Mitarbeitergespräche als wichtiger Baustein

Erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation findet nicht nur ein- oder zweimal pro Jahr statt. Sie sind vielmehr das Ergebnis eines fortwährenden, den Mitarbeitern zugewandten Führungsverhaltens.

Mitarbeitergespräche sind aber ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur erfolgreichen Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation.

Detlef Fröhlich
Erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation

 

Erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation – Wegweiser und Warnschilder

Erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation - Wegweiser und Warnschilder - Detlef FröhlichJeder Mensch möchte auf eine gewisse Art und Weise wichtig sein, anerkannt und bewundert werden.

Nicht immer wird dies offen gezeigt. Diese Wünsche und Bedürfnisse sind jedoch sehr wichtige Wegweiser und Warnschilder im Umgang mit Menschen. Sie wahrzunehmen und zu beachten hat große Auswirkungen auf eine erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation.

Sie riskieren, Sympathie zu verlieren

Missachten Sie, dass Ihre Mitarbeiter wichtig sein, anerkannt und bewundert werden wollen, riskieren Sie, Sympathie zu verspielen. Möglicherweise erwächst Ihnen sogar ein Widersacher.

Wahrnehmen – eingehen – geben

Sehen Sie Ihre Mitarbeiter so wie Sie sind. Dann werden Sie auch die Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter nach Anerkennung und Bewunderung wahrnehmen. Das ermöglicht Ihnen, auf Ihre Mitarbeiter besser eingehen zu können und ihnen die Zuwendung zu geben, nach denen sie sich sehnen.

Sagen und zeigen Sie Ihren Mitarbeitern, dass sie wichtig sind, Sie ihre Person und Leistungen schätzen. Suchen Sie dazu gezielt nach Eigenschaften und Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter, die Sie schätzen. Zeigen Sie dann offen, ehrlich und taktvoll Ihre Anerkennung.

Jeder Mensch ist bewundernswert

Wenn Sie gezielt suchen und genau hinschauen, werden Sie bei jedem Mitarbeiter etwas Bewundernswertes finden können. Aber Achtung! Plumpe Schmeicheleien werden von Ihren Mitarbeitern schnell durchschaut.

Wie Sie Ihre Sympathie steigern können

Ehrlich anerkennende Worte können Ihnen große Sympathie einbringen. Verstärken können Sie diesen Effekt durch passende, originelle und nicht zu teure Aufmerksamkeiten.

Lassen Sie Ihren Worten eine kleine Dankkarte folgen. Vielleicht überraschen Sie Ihre Mitarbeiter auch einmal mit ein paar Freikarten, schenken Ihrer Sekretärin einen neutralen Blumenstrauß oder von der Sommerhitze geplagten Mitarbeitern eine Stunde Hitzefrei.

Es gibt viele Möglichkeiten, Ihre Anerkennung zu unterstreichen.

Geben Sie Ihren Mitarbeitern, was sie sich wünschen

Wichtig ist, dass Sie Ihren Mitarbeitern das geben, was Sie wollen: Bewunderung und Anerkennung.

Sie werden feststellen, wie sich der Umgang mit Ihren Mitarbeitern deutlich verbessert und Sie bei Ihrer erfolgreichen Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation eine großen Schritt vorankommen werden.

Detlef Fröhlich
Erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation

 

Erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation mit mehr Lebensfreude und Optimismus

Erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation durch Lebensfreude und Optimismus - Detlef FröhlichImmer mehr Menschen leiden unter ständiger Reizüberflutung, wachsendem Leistungs- und Erfolgsdruck, Versagensängsten, Arbeitsüberlastung, finanziellen Sorgen, beruflichen und privaten Konflikten und permanentem Zeitmangel. Sie leiden unter chronischem Stress.

Stress macht krank

Auch wenn Stressreaktionen für uns in bestimmten Gefahrensituation überlebensnotwendig sind, so schädlich sind die Auswirkungen von Dauerstress. Rund 70 % aller Erkrankungen gelten heute als stressbedingt.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärte Stress zu der größten Gesundheitsgefahr unseres Jahrhunderts.

Erschöpfung – Angst – Burnout – Herzinfarkt

Zu viel Stress führt zu geistiger, körperlicher und seelischer Erschöpfung. Die Konzentration lässt nach, die Reizbarkeit steigt, es kommt zu Verspannungen und Schlafstörungen. Es folgen Magen- und Kopfschmerzen, Rückenbeschwerden, Herzrasen, Depressionen, Herzrasen und Herzinfarkt, Angst- und Panikstörungen und Burnout.

Stress verhindert Erfolg

Chronischer Stress belastet berufliche und private Beziehungen, verhindert Erfolg, macht einsam und krank.

Diktatur des Adrenalins

Auch wenn Sie eine erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation praktizieren oder praktizieren wollen, wird es immer wieder Ereignisse und Situationen geben, die Sie im besonderen Maß fordern werden. Viele solcher kleinen oder größeren Herausforderungen können Sie schnell in die Fänge der Diktatur des Adrenalins treiben. Mit allen seinen fatalen Folgen.

Mehr Lebensfreude und Optimismus

Wie Sie es verhindern können, dass es bei Ihnen soweit kommt, bzw. wie Sie schnell wieder einen Weg aus der Stressfalle herausfinden, können Sie ab sofort auf meinem neuen Blog Mehr Lebensfreude und Optimismus – …genieße das Leben!!! erfahren.

Denken Sie an sich, Ihre Familie und Ihre Mitarbeiter

Entfliehen Sie häufiger einmal den Zwängen der Tempogesellschaft. Denken Sie an sich, an Ihre Familie und Ihre Mitarbeiter. Nur wenn Sie eine vernünftige Balance zwischen Anspannung und Entspannung, Beruf, Familie, Freizeit, Lebenssinn und Gesundheit finden, werden Sie sich mit der erforderlichen Energie Ihren Führungsaufgabe widmen können.

gelassen, stressresistent und ausgeglichen

Eine erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation braucht gelassene, stressresistente und ausgeglichene Führungskräfte. Das kommt nicht von ungefähr, sondern erfordert aktives Tun.

Der Blog Mehr Lebensfreude und Optimismus möchte Sie dabei unterstützen, Stress abzubauen, Ihr Wohlbefinden zu steigern und innere Ruhe zu finden. Schauen Sie doch einfach einmal vorbei. Klicken Sie dazu bitte einfach hier!

Detlef Fröhlich
Erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation

 

Neu als Chef – Der 4-Wochen-Plan für eine erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation (Woche 4)

Erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation - 4-Wochen-Plan Neu als Chef - Detlef FröhlichIn den ersten drei Wochen des 4-Wochen-Plans für eine erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation haben wir das Hauptaugenmerk auf das Kennenlernen aller wichtigen Personen, die Mitarbeitermotivation, das Erkennen und Beseitigen von Schwachstellen sowie Ihr persönliches Wohlbefinden gelegt.

>>Teil 1 – Der 4-Wochen-Plan erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation
>>Teil 2 – Der 4-Wochen-Plan erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation
>>Teil 3 – Der 4-Wochen-Plan erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation

In der 4. Woche geht es um klare Absprachen und um Kontrolle.

Zielvereinbarung mit Ihrem Vorgesetzten

Es ist an der Zeit, mit Ihrem Vorgesetzten intensiver ins Gespräch zu kommen und klare Absprachen zu treffen.

Hinterfragen Sie die Vorstellungen Ihres Vorgesetzten, die Unternehmens- und Abteilungsziele sowie die in Sie und Ihre Mitarbeiter gesetzten Erwartungen.

Vereinbaren Sie mit Ihrem Vorgesetzten klar definierte und messbare Ziele und Teilziele und klären Sie mit ihm ab, welche Gestaltungsspielräume Ihnen zugebilligt werden.

Ihr Vorgesetzter als Informationsquelle

Ihr Vorgesetzter kann Ihnen auch wertvolle Informationen und Tipps zu den Unternehmenswerten und –normen, zur Unternehmenskultur, den Besonderheiten des Hauses, der Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen und wichtigen Entscheidungsträgern sowie wichtige Informationen zu Ihren Mitarbeitern geben.

Seien Sie aufrichtig interessiert und hinterfragen Sie auch für Sie wichtige Dinge. Bedrängen Sie dabei aber Ihren Vorgesetzten nicht und vermeiden Sie den Eindruck, ihn aushorchen zu wollen.

Vertrauen aufbauen

Nicht alle Informationen werden Sie gleich beim ersten eingehenden Gespräch erhalten. Das ist auch gar nicht möglich und nötig.

Viel wichtiger ist, dass Sie regelmäßig das Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten suchen und zu ihm ein gutes und vertrauensvolles Verhältnis aufbauen und pflegen.

Seien Sie ehrlich und loyal

Dazu gehört es, dass Sie offen und ehrlich zu ihm sind, sich loyal verhalten und Vertrauliches auch vertraulich behandeln.

Nicht jede seiner Entscheidung wird Ihnen gefallen. Wenn Sie Bedenken haben, Fehlentscheidungen erkennen oder eine andere Lösung haben, dann sprechen Sie ihm persönlich. Kritisieren Sie Ihren Vorgesetzten nicht vor anderen und reden Sie nicht schlecht über ihn, schon gar nicht vor Ihren Mitarbeitern.

Seien Sie geradlinig

Ist eine Entscheidung gefallen, dann tragen Sie sie mit und sorgen dafür, dass in Ihrem Bereich alles dafür getan wird, das gewünschte Ziel auch zu erreichen.

Sollten Sie eine Entscheidung Ihres Vorgesetzten partout nicht mittragen können, wollen oder dürfen und ein Gespräch mit ihm keine Veränderung der Situation herbeiführen, dann wenden Sie sich mit seiner Kenntnis an die nächsthöhere bzw. zuständige Instanz in Ihrem Unternehmen.

Vertraulich ist vertraulich

Bevor Sie mit Ihrem Vorgesetzten Erörtertes weitergeben, klären Sie mit ihm sein Einverständnis ab.

Wird Vertraulichkeit vereinbart, dann gilt die Vertraulichkeit. Verbreitet der Flurfunk schon Details, dann informieren Sie Ihren Vorgesetzten und sprechen Sie mit ihm die weitere Vorgehensweise ab.

Sie sollten es auch niemals nötig haben, für irgendwelche Zwecke vertrauliche Informationen an Dritte weiterzugeben.

Klare Absprachen mit Ihren Mitarbeitern

Haben Sie mit Ihrem Vorgesetzten klare Ziele vereinbart, dann tun Sie das Gleiche mit Ihren Mitarbeitern. Legen Sie die Zielvorgaben Ihren Mitarbeitern offen dar und geben Sie ihnen dann die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen und Lösungswege zu erarbeiten.

Haben Sie Vertrauen in und zu Ihren Mitarbeitern

Übertragen Sie Ihren Mitarbeitern Aufgaben, Verantwortung und Kompetenzen. Die Gesamtverantwortung können und sollten Sie nicht abgeben.

Haben Sie Vertrauen in Ihre Mitarbeiter und unterstützen Sie sie auf dem Weg zum Ziel. Lassen Sie ihnen großzügigen Handlungsspielraum. Konzentrieren Sie sich darauf, die Ergebnisse und weniger den Weg zu kontrollieren. Behalten Sie aber stets den Überblick und achten Sie darauf, dass nichts aus dem Ruder läuft.

Reden, reden, reden

Die wichtigsten Hilfsmittel sind dabei ist das regelmäßige Gespräch mit den Mitarbeitern und der Gang durch die Werkhalle, die Büros oder über die Baustelle. Das bringt im Regelfall weitaus mehr als ein eher hemmendes und beschönigendes Berichtswesen. Ihre Mitarbeiter sollen schließlich Ergebnisse liefern und nicht Papierberge produzieren.

Desto mehr Sie Ihre Mitarbeiter in die Entscheidungsfindung und Umsetzung einbinden, desto eher werden Sie sich mit den Aufgaben und Veränderungen identifizieren können und aktiv mitwirken.

Feedback geben

Geben Sie Ihren Mitarbeitern, aber auch Ihrem Vorgesetzten regelmäßig Rückmeldungen. So wissen Ihre Mitarbeiter wo Sie stehen und Ihr Vorgesetzter lebt in der Lage.

Finden Sie dabei das richtige Maß. Ihrem Vorgesetzten reicht möglicherweise ein monatlicher Bericht. Ihre Mitarbeiter sollten aber wesentlich häufiger das Gefühl haben, dass Sie an ihrer Arbeit wirklich interessiert und Sie für sie da sind.

Lob und Anerkennung

Seien großzügig mit Lob und Anerkennung. Das bestärkt Ihre Mitarbeiter in ihrem Handeln und fördert die Arbeitsmoral und die Leistungen.

Ein guter Richtwert ist, jede Woche bei jedem Ihrer Mitarbeiter etwas zu finden, für das Sie ihm ehrliche Anerkennung aussprechen können. Es müssen dabei nicht immer gleich die großen Dinge oder Leistungen sein. Beachten Sie auch die Leistungen im Kleinen, wie die zügig erledigte Kundenbeschwerde, das freundliche Verhalten gegenüber dem Kunden, der pflegliche Umgang mit den Maschinen, das regelmäßige Aufräumen des Sozialraumes …

Richtig kritisieren

Wenn Sie kritisieren müssen, dann kritisieren Sie das Verhalten oder die Sache, aber greifen Sie nicht die Person an. Ein Mitarbeiter ist nicht gleich deshalb ein schlechter Mensch, nur weil er regelmäßig zu spät kommt. Sie müssen ihm also nicht sagen, dass er ein Versager ist, sondern Sie sollten ihm verdeutlichen, dass seine Verspätungen den Arbeitsprozess empfindlich beeinträchtigen und Sie daher sein Verhalten nicht dulden können.

Und ich kann es nicht häufig genug betonen, seien Sie bei Fehlern großzügig, aber bei schlechtem Verhalten konsequent.

Sie werden Ihren Weg machen

Mit diesem 4-Wochen-Plan für eine erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation können Sie als neuer Chef frühzeitig und zum gegenseitigen Vorteil die Weichen richtig stellen. Nicht alles wird immer und sofort reibungslos funktionieren. Wenn Sie sich aber nach diesem Plan richten, werden Sie eine gute Basis für die weitere Zusammenarbeit mit Ihren Mitarbeitern und Ihrem Vorgesetzten schaffen.

Bleiben Sie Mensch!

Der Umgang mit Ihren Mitarbeitern und Ihrem Vorgesetzten wird Sie immer wieder fordern und vor neue Herausforderungen stellen. Lassen Sie sich nicht unterkriegen und Sie werden Ihren Weg machen. Da bin ich mir ganz sicher. Bleiben Sie Mensch und bleiben Sie nicht stehen. Entwickeln Sie sich kontinuierlich weiter. So wie Sie wachsen werden, so wird auch Ihre Professionalität in der erfolgreichen Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation wachsen.

Ich wünsche Ihnen eine gute Hand und viel, viel Erfolg!

Detlef Fröhlich
Erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation

 

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