Erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation – …hören Sie zu und handeln Sie dann!

Erfolgreiche Mitarbeiterfuehrung und Mitarbeitermotivation - Hoeren Sie aufmerksam zu und handeln Sie dann - Detlef FroehlichZuhören ist ein Basiselement, das Sie für eine erfolgreiche Mitarbeiterführung beherrschen müssen. Ihre Mitarbeiter sind Menschen, sie haben Sorgen, sie haben Nöte und oftmals können Sie sich auch hilfreich in den Arbeitsalltag einbringen.

Mitarbeiterführung bedeutet auch Mitarbeiterachtung

Jeder Mitarbeiter hat seine ganz individuelle Funktion im Unternehmen und ob gewünscht oder nicht, entwickelt er demzufolge auch eine eigene Meinung. Als Führungskraft sollten Sie die Ansicht Ihres Mitarbeiters nie unterschätzen. Möglicherweise kann er Fortschritte bewirken, von denen Sie beide profitieren. Schmettern Sie Ideen und Denkansätze Ihrer Mitarbeiter nie von vorne herein ab, sondern hören Sie aufmerksam zu, lassen Sie sich neue Ideen erklären und überlegen Sie dann, ob etwas davon umsetzbar ist. Mitarbeiter fühlen sich in ihrem Arbeitsverhältnis deutlich wohler, wenn Sie das Gefühl haben, dass die Führungskraft ihre Belange ernst nimmt und sich tatsächlich damit auseinander setzt. Auch wenn eine Ablehnung erfolgt, haben Sie durch Ihr Zuhören erreicht, dass sich Ihr Mitarbeiter ernst genommen und respektiert fühlt. Vertrauen ist eine sinnvolle Basis bei der Mitarbeiterführung. Dies setzt aber auch voraus, dass Sie wirklich auf Ihre Mitarbeiter eingehen.

Feedback und Besprechungen sind wichtige Mittel

Wenn ein neues Projekt im Raum steht oder eine Arbeit erfolgreich beendet wurde, sollten Sie sich die Zeit für ein Gespräch mit den beteiligten Mitarbeitern nehmen. Hat Ihnen die geleistete Arbeit gut gefallen, scheuen Sie sich nicht, dies auch Ihren Mitarbeitern zu sagen. Lob und Anerkennung sind zwei sehr wichtige Schritte, auf dem Weg zu motivierten Mitarbeitern. Auch sollten Sie den Mitarbeitern die Möglichkeit geben, ihre eigene Meinung zu einer Arbeit oder einem Projekt zu äußern, möglicherweise auch Ängste und Sorgen im Bezug darauf zu äußern. Nehmen Sie alle Anregungen und Äußerungen Ihrer Mitarbeiter ernst, gehen Sie darauf ein und signalisieren Sie Bereitschaft, sich damit auseinanderzusetzen. Viele Mitarbeiter sind gerade bei längeren Projekten zwischendurch unsicher und sehnen sich insgeheim nach einem Feedback. Vielleicht trauen Sie sich nicht zu Ihnen zu kommen, da sie nicht ahnungslos wirken möchten. Ein kurzes Feedback zwischendurch, eine Nachfrage, ob der Mitarbeiter mit seinen Aufgaben zurecht kommt, ist hilfreich und erleichtert Ihnen die Mitarbeiterführung.

 

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Zeigen Sie Verständnis für ernste Situationen

Bei einem längeren Arbeitsverhältnis kann es mitunter vorkommen, dass Sie auch schlechte, private Zeiten Ihres Mitarbeiters miterleben. Die Mitarbeiterführung beinhaltet, dass Sie auch in diesen Situationen für Ihre Mitarbeiter da sind. Natürlich können Sie nicht auf alle Befindlichkeiten Rücksicht nehmen und Urlaubstage für Kindergeburtstage und Hilfestellungen bei kleinen Unpässlichkeiten unreflektiert gewähren. Wendet sich ein Mitarbeiter hingegen mit einem ernsten, familiären oder privaten Problem an Sie, sollten Sie nicht abblocken, sondern zuhören und möglicherweise dabei helfen, eine Lösung zu finden. Es gibt Situationen, die sich durchaus negativ auf die Arbeitsleistung eines Mitarbeiters auswirken können, wenn sich dieser dann vertrauensvoll an Sie wendet, haben Sie die Möglichkeit, sich als verständnisvoller und hilfreicher Vorgesetzter zu erweisen.

Probleme innerhalb des Unternehmenes

Allem Teamwork zum Trotz, kann es immer wieder zu Reibereien unter Ihren Mitarbeitern kommen, bei denen Sie plötzlich als Schiedsrichter fungieren müssen. Als objektive Führungsperson, sollten Sie sich zunächst ein klares Bild über die Situation machen und dann Schritt für Schritt für eine Deeskalation sorgen. Haben zwei Mitarbeiter Unstimmigkeiten untereinander und sucht einer von beiden Hilfe bei Ihnen, sollten Sie keinesfalls vorschnell urteilen und den anderen beteiligten Mitarbeitern bei Ihrer Entscheidung benachteiligen. Es ist von hoher Wichtigkeit, dass Sie beide Parteien zu einem Konflikt hören und dass unbeteiligte Mitarbeiter nicht mit in die Situation gezogen werden. Erhitzte Gemüter neigen dazu, sich gegenseitig zu hart zu behandeln. Es liegt in Ihrer Verantwortung, hier für eine schnelle Linderung der Streitigkeiten zu sorgen, um das Unternehmensklima nicht zu gefährden.

Detlef Fröhlich
Erfolgreiche Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation

 

 

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